Filmplakat Van Helsing
5,5/10

„Du bist ein harter Brocken. Du wirst schwer zu verdauen sein“ (Van Helsing, 2004)


Van Helsing

Besprechung

Ein Name wie Donnerhall — zumindest für die Geschöpfe der Unterwelt: van Helsing (Hugh Jackman). Größere Berühmtheit erhielt der Mann dadurch, dass er einem Vampir namens Dracula den finalen Stoß versetzte. In diesem Film tritt er wieder gegen seinen alten Widersacher an — jedoch nur als Auftragsarbeit eines geheimnisvollen Ordens. Denn Gabriel van Helsing ist Monterjäger — eben noch in Paris Mr. Hyde dahingerafft und heute schon in Transsilvanien.

Im Vatikan hat der Orden seine Zentrale, dort organisieren Vertreter aller Religionen den Kampf gegen das Böse und statten ihre Monsterjäger mit dem nötigen Equipment für den Kampf aus. Zuständig dafür ist Q … äh … Bruder John (David Wenham). Zusammen mit ihm und der schönen Anna Valerious (Kate Beckinsale) möchten sie dem bösen Dracula Mores lehren.

Doch der Vampir plant sich mit Hilfe von Dr. Frankenstein zu vermehren und ein für alle Mal das Menschenproblem zu lösen. Und wir wissen alle: Dr. Frankenstein ist schon brillant. Also wird das Ganze bald zu einem Wettlauf mit der Zeit.

Meinung von

Man hat wirklich Spaß mit dem Film, wenn man sich überlegt, wo dieser oder jener Handlungsstrang oder ein bestimmtes Szenenbild geklaut ist, denn der Regisseur Stephen Sommers (Die Mumie) klaut in der Filmgeschichte wie ein Rabe, z.B. bei Frankenstein, Alien, den James-Bond-Filmen oder auch bei Herr der Ringe.

Doch auch wenn die Bilder manchmal schön sind, sind die Spezial-Effects teilweise schlampig und die Story ist überdehnt und zumindest für mich irgendwann nur noch langweilig.

Der ganze Film hat B-Movie-Charakter ohne auch nur einmal den Charme dieser Filme zu haben. Für den Sonntagabend bei Pro7 ok — aber bitte kein Geld dafür ausgeben.

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