Filmplakat Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger
6,5/10

„Träume vergehen mit der Zeit.“ (Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger, 2002)


Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger

Besprechung

Die Saga geht weiter. Oder beginnt sie erst? Keine Ahnung. Also es sind zehn Jahre ins All gegangen nach Star Wars: Episode I. Anakin Skywalker (Hayden Christiansen) ist mittlerweile … älter. *achnee* Immer noch ist er der Schüler von Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor).

Die Story beginnt damit, dass die Senatorin Amidala (Natalie Portman) auf dem Planeten Coruscant landet, wo ein Anschlag auf sie verübt wird. Na, wer das wohl war? Der Kanzler (Ian McDiarmid) ist natürlich arg um sie besorgt. Der Jedi-Rat wird um Hilfe gebeten. Obi-Wan ist von einer Mission zurück und kann sich um die Sicherheit der Senatorin kümmern. Ihm zur Seite steht natürlich sein Padawan Anakin. Dieser will aber nicht nur den Schutzhund spielen, sondern auch den Attentäter ausfindig machen. Naja und noch mehr …

Obiwan und Anakin finden den Attentäter, doch dieser kann nicht mehr sagen, wer sein Auftraggeber war. Obiwan macht sich auf den Weg, den mysteriösen Auftraggeber zu finden. Sein Weg führt ihn dabei auf einen weit abgelegenen Wasserplaneten, wo Kloner am Werke sind. Diese basteln im Auftrag eines verstorbenen Jedis eine Klonarmee.

In der Zwischenzeit beschützt Anakin die schöne Amidala auf ihrem Heimatplaneten Naboo. Dabei zeigt der junge Mann unverhohlen seine Gefühle für die Senatorin.

Im Endeffekt finden sich alle mitten im Herzen des Bösen wieder. Es kommt zum Kampf zwischen den Andruiden – auf der Seite der Handelsflotte und der dunklen Macht – sowie den Klonkriegern, die auf der Seite der Republik und der Jedis kämpfen.

Meinung von

Ich hatte mich nicht auf den Film gefreut. Vor allem, da Georg Lucas selber angekündigt hatte, dass Episode II eine Liebesgeschichte sei. Später dann, in Episode III, solle es wieder düster zugehen. Aber da sind wir ja noch nicht.

Die Liebesgeschichte war dann auch ein Hauptteil des Filmes und ein Hauptteil dessen, was mir den Film vermiest hat. Einmal von der gelackten Ästhetik abgesehen. Genau wie in Episode I sind hier 90% aus dem Computer. Da ist kein Platz für zerkratzte Raumschiffe oder Schmutz auf den Klamotten.

Zugegeben, die Ideen sind klasse. Die Formen und Figuren, die sich die Leute Von Lucas Ltd. ausgedacht haben sind schon cool. Aber eben die Art der Darstellung — rein computeranimiert — nervt mich schon etwas (sehr).

Und dann die saublöden Sprüche! HALLO! Warum musste C3-PO bitte so flache Sprüche ablassen wie Das kann sich hinziehen — wenn R2-D2 seinen Kopf neben sich durch den Staub zieht? Au-weia. Ich war doch so froh, dass meine Hass-Person schlecht hin, Jar Jar Binks, mittlerweile nur noch eine kleine Rolle hatte. Und dann solche Sprüche.

Auch schlimm: Der Jedi Mace Windu (Samuel L. Jackson) läßt so einen platten Spruch zum Bösewicht ab wie: Die Party ist zu Ende. *stöhn*

Fazit:

  • Ich bin froh, am Billigtag im Kino gewesen zu sein.
  • Ich habe mir bei den Liebesszenen eine Fernbedienung gewünscht.
  • Yoda als Martial-Art-Laserschwertkämpfer ist mehr als lächerlich!
  • Ich hoffe, dass Episode III besser wird.
  • Die neuen Streifen kommen nicht an die alten Filme ran. Niemals! Den neuen Folgen fehlt der Charme!

hoch