Filmplakat Shrek – Der tollkühne Held
9,5/10

„Was hab ich Dir denn zum Thema Singen gesagt?“ (Shrek – Der tollkühne Held, 2001)


Shrek – Der tollkühne Held

Besprechung

Der Oger Shrek lebt zurückgezogen in seinem ollen Sumpf. Alles so, wie er es sich wünscht. Außerhalb des Sumpfes macht der doch etwas kleinwüchsige Lord Farquaad Jagd auf alle Fabelwesen. Die sind anders: Raus mit ihnen.

Gerade als seine Besitzerin ihn verkaufen wollte, kann ein sprechende Esel den Soldaten des Lords entfliehen und landet bei Shrek. Der will aber lieber alleine sein. So ist er es schon seit langer, langer Zeit gewohnt. Der quirlige Esel fliegt auch nach einer Nacht Asyl wieder raus. — Nur, damit er später mit allen vertriebenen Fabelwesen bei Shrek im Sumpf auftaucht. Und der wollte doch nur seine Ruhe!

So geht das nicht. Shrek pilgert zum tyrannischen Lord Farquaad, der, damit er König werden kann, unbedingt eine Prinzessin heiraten muss. Shrek erklärt Lord Farquaad, dass er all die Fabelwesen nicht in seinem Sumpf haben will. Lord Farquaad stimmt ein, die Fabelwesen wieder im Lande leben zu lassen, wenn Shrek ihm die liebliche Prinzessin Fiona bringt. Die gute Edeldame hockt in einem schrecklichen Turm gefangen, umgeben von Lava und bewacht von einem blutrünstigen Drachen. Kein Problem für Shrek.

Shrek macht sich auf, um die Prinzessin zu retten und zu Lord Farquaad zu bringen. Doch auf Fiona liegt ein Fluch …

Meinung von

Klasse! Ich habe mich köstlich amüsiert. Wat hamwa jelacht! Der Film wartet mit einem klassischen Märchenmotiv auf. Allerdings findet sich auch Sozialkritik auf der einen Seite und Slapstick auf der anderen Seite in Shrek. Außerdem werden Anleihen bei anderen Filmen (z.B. Matrix) gemacht. Das Ganze wurde exzellent animiert. An manchen Stellen konnte man tatsächlich vergessen, dass es ein animierter Film ist, so brillant war die Umsetzung. Cool: Eine Nahaufnahme von Fionas Augen. Da sind sogar kleine Hautfältchen zu sehen, Unebenheiten in der Haut. Super.

Der Witz des Filmes ist astrein! Eine meiner Lieblings-Szenen ist und bleibt die, als Fiona eines Morgens durch den Wald trällert, einen kleinen Vogel trifft und mit ihm um die Wette zwitschert. Da kam das alte Motiv von Walt Disney durch: Mindestens ein Lied im Film. Aber Shrek ist ein DreamWorks-Film. Deshalb: Gerade als ich die Augen verdrehen wollte ... — explodierte der Vogel.

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