Filmplakat Ratatouille
10/10

„Essen ist wie Treibstoff: Hauptsache der Tank ist voll.“ (Ratatouille, 2007)


Ratatouille

Besprechung

Ratten sind Ratten. Sie fressen alles, sind unkultiviert und eklig. Nicht Remy. Der junge Ratterich ist gesegnet mit einer feinen Nase, die Gift und anderes ungesundes oder unappetitliches Zeugs aufspürt und einem sehr feinen Sinn für gutes Essen. Remy ist etwas anders als der Rest seiner Sippe.

Sein größter Wunsch ist es, zu kochen. Denn wie sagte doch der mittlerweile seelige Meisterkoch Auguste Gusteau: Jeder kann kochen. Und Remy kann es.

Durch einen Zufall landet er in Paris und findet den Weg zu Gusteaus Restaurant. Hier trifft er auf den tollpatschigen Linguini, einem Jungen, der gerade als Tellerwäsche und Mädchen für alles angefangen hat. Er würde auch gerne kochen können, stellt sich dabei jedoch arg ungeschickt an.

Da kommt ihm Remy zur Hilfe. Ob das gut geht, mit einem argwöhnischen Küchenchef, einem miesepetrigen Restaurant-Kritiker und dem Gesundheitsinspektor im Nacken?

Meinung von

Ich weiß schon, warum ich so gerne die Pixar-Filme sehe. Die Jungs wissen eben, wie man eine gute Geschichte erzählt und wie man sie mit viel Gefühl, Witz und Action umsetzt.

Vermutlich war ich einer derjenigen, die am lautesten gelacht hat. So kam es mir jedenfalls vor. Kein Wunder, kommen hier auch gute Einfälle am laufenden Band über die Leinwand. Da floss bei mir so manche Träne vor Lachen.

Doch auch sonst ist der Film einfach umwerfend. Rasante Kamerafahrten in einem Trickfilm – Wow! Und eben das bereits angesprochene Gefühl. Die Figuren haben alle eine hohe "Dichte", die die Charaktere glaubwürdig und herzlich macht. Langeweile kam nie auf.

Unbedingt anschauen. Auch wegen des Kurzfilms, der im Vorprogramm lief ...

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