Filmplakat Very Bad Things
8/10

„Heute ist der Anfang vom Rest unseres Lebens.“ (Very Bad Things, 1998)


Very Bad Things

Besprechung

Das wird ein Fest! Endlich wird Kyle Fisher (Jon Favreau) seine Flamme, die schöne Laura Garrety (Cameron Diaz) heiraten. Die Heiratsplanungen sind auch schon voll im Gange. Naja, da ein Mann bei einer Hochzeit seine Freiheit verliert, ist es ein guter, alter Brauch, dass seine Kumpels ihm noch einmal einen Junggesellenabend spendieren. Da geht es feucht-fröhlich und frivol zu.

Kyle bekommt von seinen Kumpels auch so einen Abend geschenkt. Also alle rein in den Wagen und ab nach Las Vegas. Noch einmal schön Winke-winke zu Laura und das Vergnügen kann beginnen.

In Las Vegas gibt es dann ein rauschendes Fest. Schön mit Alk, Drogen und einer Prostituierten. Dabei kommt es … — zu einem kleinen Unfall. Namentlich: Tote Prostituierte. Was nun? Polizei rufen? Naaa. Die Frau muss entsorgt werden, jawollja. Da klopft es an der Tür. Der Hausdetektiv will nach dem Rechten sehen, weil es doch arg laut war in dem Zimmer. Kollektives Kloß-runter-schlucken. Der Detektiv kommt ins Zimmer. Aber nicht wieder raus …

Naja, die Jungs haben also ein kleines und ein großes Entsorgungsproblem. Beide meistern sie auch gut. Danach geht es zurück ins traute Heim. Eine Hochzeit will gefeiert werden. Kommt Laura dem Vorfall auf die Schliche? Wie würde sie damit umgehen? Wie läuft ein Hund mit drei Beinen? Wie groß ist der Wunsch, eine perfekte Hochzeit zu feiern? Fragen über Fragen, die alle beantwortet werden.

Meinung von

Wir sahen den Film und waren recht schnell verwirrt und schauten uns verwundert an. Was war das? Die liebliche Cameron Diaz in einer absoluten Ätz-Rolle und Christian Slater als unterkühltes, berechnendes Arschloch. Da kommen seine kleinen, fiesen Augen gut zur Geltung.

Kein Film für Leute, die gerne in die Kirche gehen oder die demnächst heiraten wollen oder die Hunde haben ...

Very Bad Things macht am meisten Spaß, wenn man nicht vorbelastet ins Filmvergnügen startet. So, wie wir es gemacht haben. Dann entfaltet er all sein grausames Potenzial. Erst dann wirkt der tiiieeef-schwarze Humor so richtig. Und das kann ich sagen: Schwarz (!) ist der Humor. Oh ja. Da wird gemetzelt, geschlachtet, zerstückelt, entsorgt, gelogen, geschlagen — unglaublich. Für Fans des derben Humors ein Muss.

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