Filmplakat Verliebt in eine Hexe
5/10

„Lieben wir uns in einem Streichelzoo.“ (Verliebt in eine Hexe, 2005)


Verliebt in eine Hexe

Besprechung

Jack Wyatt (Will Ferrell) hat im letzten Jahr den wohl miesesten Film (in den USA) gemacht, den man nur machen konnte. Nicht mal die DVD hat sich verkauft. Jetzt will Jack seiner Karriere wieder auf die Sprünge helfen und die TV-Serie “Bewitched” neu auflegen. Er im Zentrum des Geschehens — versteht sich. Damit ihm niemand die Show stiehlt, muss eine No-Name-Samantha her.

Zur gleichen Zeit versucht die Hexe Isabel Bigelow (Nicole Kidman) ein normales Leben unter Menschen anzufangen. Keine Hexenmeister mehr, kein Zaubern. Na schön, ein letztes Mal …

Eines Tages trifft Jack Isabel und weiß, dass sie seine Film-Samantha werden muss. Kurz umworben und – zack – nimmt sie den Job als Schauspielerin an. Allerdings hat Isabel sich das alles irgendwie anders vorgestellt. Und zu allem Übel verliebt sie sich auch noch in den Egomanen Jack.

Meinung von

Nette Unterhaltung, wenn auch nichts Besonderes. Will Ferrell, den ich ja sehr gerne mag, kommt hier leider nicht so chaotisch und slapstik-artig herüber, wie er es eigentlich könnte. Dafür sorgt schon Frau Kidman. Die gute Dame, die immer flache Schuhe tragen muss, ist zwar schön anzuschauen, auch zeigt sie ein paar Mal ein Lächeln, aber irgendwie fehlte mir etwas.

Schön sind die Auftritte aus der "alten Riege". Da haben wir Michael Caine als Isabels Vater und Shirley MacLaine als Samanthas Film-Mutter. Caine ist einfach ein großer Schauspieler. Dazu muss man nicht mehr sagen. Und die MacLaine spielt die alternde Diva wunderbar.

Verliebt in eine Hexe ist leichte Unterhaltung für den Sonntagnachmittag. Kuchen und Tee, Füße hoch und gut ist. Einige sehr schöne Lacher, aber nicht das erhoffte Gag-Gewitter. Ich kann leider nicht fassen, woran es liegt. Es fehlt mir eben etwas. Und das Ende ist dann auch nur hingerotzt. Lieblos, schnell, Ende. *hmm*

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