Filmplakat Und dann kam Polly
7,5/10

„Ich hätte mich nicht 19 Mal in 48 Tagen übergeben, wenn ich dich nicht liebe.“ (Und dann kam Polly, 2004)


Und dann kam Polly

Besprechung

Das Leben ist gerade auf dem Höhepunkt für den Risk-Manager Reuben Feffer (Ben Stiller). Er heiratet seine schöne Frau Lisa (Debra Messing). Gleich nach der Trauung geht es in die Flitterwochen. Frisch vermählt, eine schöne Frau an der Seite, warmen Strand unter sich und die Sonne lacht vom Himmel. Groß. Dann steht da auf einmal — splitternackt — der Tauchlehrer Claude (Hank Azaria) vor den beiden. Lisa macht einen Tauchkurs, während Reuben das alles zu riskant findet. Na, wäre er doch mal mitgegangen. Claude tauchte auch ein. — Abreise nach Hause.

Reubens Kumpel Sandy (Philip Seymour Hoffman) gibt Reuben den Rat, Lisa zu vergessen und sich ins Leben zu stürzen. Das macht Reuben auch. Auf einer Vernisage trifft er seine uralt-Juniorschool-Freundin Polly Prince (Jennifer Aniston). Die soll es sein. Also ein Date und schon hat er “dieses Kribbeln im Bauch”. Wobei, das könnte auch von dem scharfen Essen stammen, das auf seinen Reizdarm trifft. Frauen bringen uns Männer doch immer dazu, die idiotischsten Dinge zu machen …

Meinung von

Absolut harmloser Film. Nette, kleine Komödie. Ich würde niemanden jetzt unbedingt ins Kino scheuchen, damit er/ sie sich den Film anschaut. Aber wer ins Kino möchte und nicht durch dumme deutsche Filme à la Abgefahren (noch einmal: Mein Beileid, Olli ...) seine Sehnerven riskieren will, der darf gerne ...und dann kam Poll anschauen. Ist leichte Kost, die teils in Slapstick rutscht, dabei aber selbst so kritische Menschen wie Olli zum Lachen bringen konnte.

Also: Wer den Streifen sehen will, wer Ben Stiller mag, der kann sich den Film anschauen. Wer ihn verpasst ... - auch nicht schlimm.

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