Filmplakat Traffic – Macht des Kartells
2/10

„Not in... - the doll is cocaine.“ (Traffic – Macht des Kartells, 2000)


Traffic – Macht des Kartells

Besprechung

Versteht mich: Der Film war so schlecht, dass ich ihn schon wieder fast vergessen habe. Leider nur fast …

Es geht um die Drogenproblematik in Amerika. Der Richter Robert Wakefield (Michael Douglas) wird zum Top-Drogenbekämpfer der Staaten erkoren. Der Kampf geht gegen die Drogen, die aus Mexico eingeschleust werden. Deshalb sieht man auch ständig Sequenzen, die in Mexico spielen. Schön mit Handkamera, auf spanisch und völlig überbelichtet … *doppelwürg*

Während in den Staaten Wakefield gegen Drogen kämpfen will, sieht man in Mexico kleine Cops, die ebenfalls, auf ihre Weise gegen das Kartell ankämpfen, das die Drogen fröhlich in die Staaten schleust. Einer der Drogenbarone in den Staaten ist Carlos Ayala (Steven Bauer), der jedoch geschnappt wird. Seine Frau Helena (Catherina Zeta-Jones) kann es zunächst nicht glauben, steigt jedoch später — weil wo soll das Geld für den kleinen Scheißer und das tolle Haus sonst her — selber in den Drogenhandel ein.

Derweil steht Wakefield nicht nur vor dem Problem, wem er denn so alles im Kampf gegen Drogen trauen kann und wem nicht. Er muss leider auch feststellen, dass seine 16-jährige Tochter selber den Drogen verfallen ist. Dumm gelaufen.

Meinung von

Ich habe mich extrem gelangweilt. Nicht nur diese abgefuckte Handkamera und die Spanisch-Einlagen haben mir den Nerv geraubt. Der Film hatte einfach nichts.

Im Ansatz war noch die Problematik des Drogenbekämpfers zu sehen, der erkennen muss, dass in seiner unmittelbaren Umgebung, in seiner Familie, bereits ein Drogenproblem besteht. Aber selbst diese Thematik wird nicht richtig angepackt und befriedigend umgesetzt.

Wenn man seinem Sitznachbarn zuschauen mag, wie ihm der Bart wächst — sprich wenn man sich gerne langweilt — dann sei dieser Film empfohlen. Alle anderen: Geht lieber an die frische Luft und habt Spaß!

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