Filmplakat Sieben
10/10

„Wenn Sie ihn jetzt umbringen, dann hat er gewonnen.“ (Sieben, 1995)


Sieben

Besprechung

Ein Film über einen Serienkiller. Aber was für einer! Einmal tief in die Mottenkiste gegriffen und das Thema stand: Der Mörder läuft rum und killt nach dem Motto der sieben Todsünden. Alles nicht sehr nett gemacht. So sieht man einen Mann, der die Völlerei symbolisieren soll, wie er zum Platzen voll mit Essen gestopft am Tisch gestorben ist. *urgh*

Dem mysteriösen Mörder auf der Spur sind der gestandene Detective William Somerset (Morgan Freeman) sowie der junge Detective David Mills (Brad Pitt). Altes Thema: Alter, erfahrener Cop und Heißsporn. Aber ganz nett gemacht.

Die beiden Cops liefern sich ein spannendes Rennen mit dem Mörder, der am Schluss (genial und bombastisch) auf die letzte Totsünde zusteuert. Unglaublich! Verstörend. Aber dennoch saugut. Ein intelligenter Film. Spannend bis zur allerletzten Minute.

Meinung von

Ich war völlig in den Bann dieses Film gezogen. Ich fühlte mich nicht immer wohl in meiner Haut. Ist also kein Film für zartbesaitete Menschen ...

Der Film hatte Atmosphäre, war dicht, stimmig. Ist nicht nur ein wildes Gemetzel, sondern — ja ich wage es zu sagen — intelligentes Morden. Der Täter hat einen Grund, einen Pfad, auf dem er wandelt. Die Cops werden in seinen zerstörerischen Sog gezogen und mitgerissen.

Das Ende dieses Films, das ich nicht verrate, ist wohl das Filmende, das mich am tiefsten beeindruckt und getroffen hat. Nein, ich hatte damit bis kurz vor der Enthüllung nicht gerechnet. Um so schockierender war der Schluss für mich. Also: Anschauen!

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