Filmplakat Scream 3
4,5/10

„Ich drehe seit 30 Jahren Horrorfilme. Es gab nie Probleme mit Psychopathen.“ (Scream 3, 2000)


Scream 3

Besprechung

Die Geschichte von Scream wird zum dritten Mal verwurstet. Alles fängt damit an, dass Cotton Weary (Liev Schreiber) von dem guten alten Stecher aus den ersten beiden Teilen abgeschlachtet wird. Kein gutes Zeichen, sollte er doch eine kleine Rolle im Film Stab 3 (die Verfilmung des dritten Teils im dritten Teil *hä?*) übernommen haben. Und so kommen alle wieder fröhlich zusammen. Der leicht trottelige Dwight Riley (David Arquette), die Sensationsreporterin Gale Weathers (Courteney Cox) und auch die ewig rennende Sidney Prescott (Neve Campbell). Aber keiner weiß, wer dieses Mal der Stecher hinter der Munch-Maske ist.

Sid hat sich so schön zurückgezogen, dass der Möder sie eigentlich nicht erreichen sollte. Stattdessen steht plötzlich ihre tote Mutter vor der Tür und labert extremen Müll. *gruselgrusel* Auch weiß niemand, warum die Schauspieler von Stab nacheinander abgemurkst werden und jedesmal ein Jugendfoto von Sids Mutter am Tatort zurückgelassen wird.

Meinung von

Ich bin in diesen Streifen nur gegangen, weil es hieß, dass Jay und Silent Bob mitwirken würden. Ja, stimmt schon. Aber der ganze Spaß beschränkt sich auf drei (lasche) Sätze von Jay und schon sind sie wieder aus dem Bild. Laaaangweilig.

Das einzig Lustige ist, dass die Leute sich alle über sich und das Genre selbst lustig machen. Da spricht auf einmal ein toter Darsteller aus dem zweiten Teil via Video zu den Bedrohten und labert etwas davon, dass sie sich wohl im letzten Teil einer Trilogie befinden würden.

Scream 3 ist schließlich – genau wie sein beiden Vorgänger – ein Film für 14-Jährige, die sich ein wenig gruseln wollen. Mehr nicht. Und im Endeffekt musste ich mich nach dem Film bei Olli entschuldigen. Aber er hatte dann später auch einmal die Gelegenheit, mir eines reinzuwürgen. Ich sagen nur Der Flug der Biene ... *grr*

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