Filmplakat Robots
8/10

„Es ist eine Kombination aus Jazz und Funk. Nenn' es 'Junk'.“ (Robots, 2005)


Robots

Besprechung

In einer Welt der Roboter wird der kleine Roboter Rodney Copperbottom (Originalstimme: Ewan McGregor) als Sohn eines Tellerwäschers geboren. Schon früh fängt er an zu basteln und folgt damit seinem Idol, dem Erfinder und Unternehmer Bigweld (Mel Brooks). Als seine erste Erfindung floppt und sein Vater deswegen fast den Job verliert, beschließt Rodney nach Robot-City zu ziehen und seinen Helden zu besuchen.

Doch in Robot-City laufen die Uhren anders: Der böse Ratchet (Greg Kinnear) hat Bigweld von der Chefposition verdrängt und das Unternehmen umgekrempelt. Ab sofort werden keine Ersatzteile mehr hergestellt, sondern nur noch “Upgrades”, die natürlich besonders teuer sind. Für die ärmeren Roboter bedeutet das den Tod in der Schrottpresse. Doch Rodney nimmt den Kampf auf und fängt zusammen mit seinen neuen Freunden Fender (Robin Williams) und Piper (Amanda Bynes) an, die alten Roboter zu reparieren. Sehr zum Leidwesen von Ratchet, der ihm nun nach dem Leben trachtet. Doch da taucht Cappy (Helle Berry) auf, die ihm helfen will, Bigweld zu finden.

Meinung von

Sie haben etwas gelernt, die Macher von Ice Age. Die Story ist kurzweilig und wirklich äußerst witzig. Natürlich beeindruckt erstmal die technische Umsetzung: Wenn die "Transportkugeln" zu Dutzenden in großen Kanälen rollen und dabei jede einzelne Kugel perfekt animiert ist, dann ist das ganz große Animation.

Die Story selbst hat kaum Längen und die Gags – insbesondere die musikalischen Anspielungen – gehören zu den witzigsten Ideen, die ich seit einiger Zeit gesehen habe.

Und ob sie wirklich etwas gelernt haben, sehen wir bei Ice Age 2 — der Film wird zu Beginn mit einem wirklich witzigen Trailer angekündigt.

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