Filmplakat Master and Commander – Bis ans Ende der Welt
7,5/10

„Kalauern kommt kurz vor Klauen.“ (Master and Commander – Bis ans Ende der Welt, 2003)


Master and Commander – Bis ans Ende der Welt

Besprechung

England befindet sich im Krieg mit Napoleons Frankreich. Kapitän Aubrey (Russel Crowe) und sein Schiffsarzt Maturin (Paul Bettany, den wir schon aus A Beautiful Mind kennen) fahren auf der HMS Surprise, einem englischen Kriegsschiff, um die französische Fregatte Acheron abzufangen und gegebenenfalls zu vernichten, denn diese droht empfindlich die englischen Handelswege zu stören.

Doch die Aufgabe ist leichter gesagt als getan: Der Kapitän der Acheron ist gewitzt und es gelingt ihm mehrmals Aubrey in eine Falle zu locken und dort mächtig einzuheizen. Aubrey trägt aber nicht umsonst den Spitznamen “Lucky” und lässt sich dies natürlich nicht gefallen. Er beschließt der Acheron zu folgen — nötigenfalls bis in die Hölle, zunächst aber mal bis zu den Galapagos-Inseln.

Meinung von

Ne, Aubrey ist sicher kein Hornblower — hier spritzt das Blut und die Balken werden zerfetzt. Sehr realistisch und man verspürt so gar keine Lust, es den Leinwandhelden nach zu tun. Denn Spaß gibt es nur wenig: Aubrey und Maturin gönnen es sich ab und zu, miteinander zu musizieren. Dies ist auch praktisch die einzige Musik im Film. Kein Elton John oder schlimmeres.

Manchmal erscheint mir der Film etwas lang, insbesondere wenn das Schiff in eine Flaute gerät oder wenn sich die Mannschaft auf den Galapagos-Inseln vergnügt. Dafür sind die Kampfszenen packend, so dass man diesen Film guten Gewissens empfehlen kann. Nicht zuletzt, weil dies – meiner Meinung nach – Russel Crowes beste schauspielerische Leistung ist. Sollte es wirklich mehr Folgen gibt, freue ich mich schon mal drauf.

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