Filmplakat Ladykillers
6,5/10

„Ein Arschloch zu sein ist auch ein lebenslanger Zustand.“ (Ladykillers, 2004)


Ladykillers

Besprechung

Professor G.H. Dorr (Tom Hanks) plant den Coup seines Lebens: Er will den Tresor eines Spielkasinos knacken. Dazu mietet er sich bei der resoluten Bibelfreundin Marva Munson (Irma P. Hall) ein, um durch ihren Keller einen Tunnel zum Safe zu graben. Damit sie keinen Verdacht schöpft, geben sich Dorr und Kumpane als Musiker aus, die die Akkustik des Kellers besonders zu schätzen wissen. Aber Mrs. Munson beginnt misstrauisch zu werden, als sich in ihrem Keller eine sehr seltsame Truppe versammelt.

Der Coup gelingt, trotz einiger technischer und menschlicher Probleme. Doch es führt kein Weg daran vorbei: Marva Munson muss aus dem Weg geräumt werden. Sie erweist sich aber – im Gegensatz zu den schweren Jungs – als erstaunlich zählebig und so kommt es schließlich zum Showdown zwischen Vermieterin und Mieter. Aber Marva kann sich ja auf himmlische Hilfe verlassen …

Meinung von

Wir erinnerten uns beide nur noch schemenhaft an das Original aus den 50ern. Doch das hatte eindeutig mehr Charme, mehr Witz und auch mehr Spannung. Direkt gruselig war's damals für kleine Jungs. Leider hat die Neufassung nur wenig davon. Der Humor ist häufig sehr derb und bodenständig und Prof. Dorrs Monologe nerven ziemlich schnell – man kann nur vermuten, dass die englische Version mit Sprachfehler humorvoller war.

Nun, was soll's – wir haben ihn gesehen. Jetzt braucht ihr es nicht mehr. Esst lieber ein Eis.

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