Filmplakat Kleine Haie
8/10

„Fahrbier find ich gut.“ (Kleine Haie, 1992)


Kleine Haie

Besprechung

Ingo (Jürgen Vogel) arbeitet in einer Kneipe und ist unglücklich verliebt. Beides gefällt ihm nicht, denn er wäre lieber Schriftsteller. Durch einen Zufall gerät er in die Aufnahmeprüfung einer Schauspielklasse und lernt Johannes (Kai Wiesinger) kennen, der sich schon mehrmals vergeblich an Schauspielschulen beworben hat. Zusammen machen sie sich auf, um sich an der Münchner Schauspielschule zu bewerben. Unterwegs treffen Johannes und Ingo auf Ali (Gedeon Burkhard) und Bierchen (Armin Rohde), die sie auf ihrem Weg begleiten.

Eine tolle, schnörkellose Komödie mit der Creme de la Creme der (damaligen) deutschen Nachwuchsschauspieler-Szene. Leider hat sich nur Jürgen Vogel die damalige Frische bewahrt, alle anderen — inklusive Regisseur Sönke Wortmann — gehören heute zum langweiligen Establishment.

Meinung von

Die meisten kennen Sönke Wortmann als Regisseur von Der bewegte Mann. Doch schon davor stand er für hervorragende Komödien aus Deutschland. Klaine Haie ist der bekannteste und beste Film aus dieser Riege. Ein abenteuerliches Roadmovie um drei angehende Schauspieler und einen Fahrer mit Namen "Bierchen".

Kleine Haie ist eine gute Komödie — und für einen deutschen Film eine echte Offenbarung: Frech, humorvoll, augenzwinkernd – mit einem Blick für die kleinen Details, die das Leben – und den Film – erst richtig schön machen. Und Fahrbier ist seitdem Kult.

hoch