Filmplakat Ein Königreich für ein Lama
8,5/10

„Aha-aha-aha!“ (Ein Königreich für ein Lama, 2000)


Ein Königreich für ein Lama

Besprechung

Eine Bergidylle. Ein monströses Herrschaftshaus/ Palast. Hier herrscht Kusco, ein junger Regent, der völlig versnobt ist und nur auf seinen Spaß aus ist. Jaja, die Spaßgesellschaft … Sein Leben könnte für ihn so schön sein, wäre da nicht die teuflische Ratgeberin Isma. Wie Ratgeber nun einmal so sind, will Isma die Macht an sich reißen. Als durchtriebene Schlange, die sie ist, braut sie ein tödliches Gebräu, damit der kleiner Störenfried aus dem Leben scheidet.

Eine kleine Panne und aus dem tödlichen Gesöff wird ein Zaubertrank, der Kusco in ein olles Lama verwandelt. Der Fehler lag bei dem muskulösen, aber doch etwas einfältigen Diener von Isma, Kronk. Kronk lässt das Königs-Lama verschwinden – allerdings nicht, wie verabredet. Zack, findet sich Kusco nicht nur in neuer Gestalt, sondern auch außerhalb seines Palastes wieder. Kein Spaß, kein Groove, kein Fun. Willkommen bei den “einfachen Leuten”.

Das Lama Kusco trifft auf den freundlichen Bauern Patscha, der schon vor Kuscos Verwandlung im Palast war und ein Anliegen vortragen wollte, was Kusco mies und fies abgelehnt hatte. Nun müssen sich Kusco und Patscha nicht nur zusammenraufen, sondern sich auch durch die Wildnis kämpfen, um das Lama wieder auf den Thron zu setzen. Dabei erleben sie viele wilde Abenteuer. Das größte ist wohl die “Freundschaft”.

Nebenbei wuselt Isma mit Kronk ebenfalls durch den Dschungel, um Kusco ein für alle Mal zu eliminieren.

Meinung von

Na, da hatte mich Gast-Junkie Olli aber in einen sehr schönen Film geschleppt. Ein Königreich für ein Lama – auch wenn er "nur" mit der heißen Nadel gestrickt sein soll – ist ein herrlicher Spaß. Die Grundidee ist alt. Die Umsetzung mit all ihren kleinen Nebeneffekten und Gags ist jedoch sehr gut gelungen.

Es gibt natürlich auch wieder die Disney-typischen Gesangseinlagen *stöhn*. Und der Zeichenstil ist unter aller Sau, aber dennoch gibt es in diesem Film so viel zu erleben und zu sehen, dass man (während des Filmes) darüber hinwegsehen kann. Die Lachmuskeln werden schön beansprucht. Dennoch sind Musik und vor allem der Zeichenstil Minuspunkte!

Lieblingsfigur ist Kronk! Der tumbe Gehilfe von Isma entpuppt sich als herzensgutes Wesen, das sogar die Sprache der Eichhörnchen versteht. (Cooles Eichhörnchen!) Zusammengefasst: Ein herrlicher Spaß für die ganze Familie! — Gott, habe ich das eben geschrieben? *schäm*

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