Filmplakat Donnie Darko
9/10

„Also wir dürfen niemandem sagen, was niemand weiß?“ (Donnie Darko, 2001)


Donnie Darko

Besprechung

Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) ist ein ganz normaler Jugendlicher: Er geht auf eine teure Schule, nimmt Tabletten, denkt nur an Sex und ist irgendwie auch nicht mehr ganz auf dieser Welt. Da passt es, dass er eines Nachts von einem mannshohen Hasen mit Namen Frank geweckt wird, der ihm mitteilt, dass in 28 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden die Welt untergeht. OK, so genau wollten wir es nicht wissen. Glück für Donnie: Während ihm der Hase die Offenbarung macht, rauscht ein Flugzeugtriebwerk in das Haus der Familie und hätte Donnie eigentlich erschlagen müssen.

In der Folge treffen sich die Beiden immer wieder und Donnie beginnt, allerlei Aufträge zu erfüllen, bei denen Gewalt eine wichtige Rolle spielt. Und das Zeitreisen. Die Frage aber, warum ein Triebwerk in ein Haus einschlägt – ohne das ein Flugzeug zu finden ist, dem eines fehlt, bleibt bis fast zum Schluss unbeantwortet.

Meinung von

Ihr findet mal wieder, ich schreibe wirre Inhaltsangaben? Der Film ist wirr. Und faszinierend. Und manchmal auch verstörend. Jedenfalls: Wahnsinnig oder eben darkly good, wie es in Amiland hieß. Habe selten jemanden wie Jake Gyllenhaal irre grinsen sehen — vielleicht mit Ausnahme von Jack Nicholson. Der Film selbst ist düster, ruhig ... und eben etwas verworren. Aber er fasziniert. Zum Ausleihen auf alle Fälle!

Diesmal gab es nämlich Heimkino. Die DVD ist echt edel ausgestattet: Metallbox mit Doppel-DVD und reichlich Material – so wollen wir es doch immer sehen. Na gut, wir wollen es natürlich auch billig sehen, was hier nicht so der Fall ist. Aber vielleicht gibt es ihn ja auch in der einen oder anderen Videothek. Oder wir bitten für den Preis von 5 EUR pro Tag einen Verleihservice an. Bitte wendet Euch an unseren Vertrieb ;-)

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