Filmplakat Die Vergessenen
2,5/10

„Sie sind kaputter als ich!“ (Die Vergessenen, 2004)


Die Vergessenen

Besprechung

Telly Paretta (Julianne Moore) hat ihren Sohn Sam vor 14 Monaten bei einem Flugzeugunglück verloren, doch sie denkt immer noch jede Sekunde an ihn. Zusammen mit ihrem Psychiater (Gary Sinise) versucht sie, ihr Leben wieder in normale Bahnen zu lenken. Doch nicht nur, dass ihr Mann (Anthony Edwards) den Verlust leichter zu verkraften scheint, immer mehr Erinnerungsstücke verschwinden.

Als sich schließlich auch noch die Fotos ihres Sohnes in Luft auflösen ist die Krise perfekt. Telly flieht vor ihrem Mann und dem Psychiater, die ihr vermitteln wollen, dass sie nie ein Kind besaß. Und auch Ash, dessen Tochter bei dem Unglück umkam, kann sich nicht mehr an Sam erinnern. Was noch viel schlimmer ist — er erinnert sich nicht einmal an seine eigene Tochter.

Meinung von

Was spannend klingt, ist leider nicht spannend gemacht. Je weiter der Film voran schreitet, um so unglaubwürdiger wird die Geschichte und umso schlechter wird auch gespielt und inszeniert. Die endgültige Auflösung ist schließlich unlogisch, albern und absolut indiskutabel. Dies ist ein Film, auf den nicht einmal Ed Wood stolz gewesen wäre, den er aber — wenn wir denn mal ehrlich sind — auch nicht viel besser gemacht hätte. Zumindest nicht wesentlich.

Einziges Highlight ist Julianne Moore, die gewohnt gut spielt und aussieht. Und die sich sichtbar fragt, warum sie das macht.

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