Filmplakat Chihiros Reise ins Zauberland
6,5/10

„You always get lost.“ (Chihiros Reise ins Zauberland, 2001)


Chihiros Reise ins Zauberland

Besprechung

Die kleine Chihiro ist nicht gerade glücklich. Ihre Eltern ziehen in eine neue Stadt. Das bedeutet für Chihiro: Neue Schule, neue Freunde, neuer Ärger. Da können auch die Blumen, die ihr ein Unbekannter geschenkt hat, nicht viel Trost schenken. In der neuen Stadt angekommen, fährt ihr Vater erst einmal zum neuen Haus. Dabei rast er wie ein Gesengter, so dass er den auf einen falschen Weg kommt und plötzlich steht die Familie vor einem seltsamen Tor, mitten im Wald.

Chihiros Vater meint, dass es einer dieser stillgelegten Vergnügungsparks sei. Also rein und einmal umschauen. Doch auf Chihiro wirkt der Ort unheimlich. Ihre Eltern jedenfalls lassen sich nicht davon beirren, dass in der verlassenen Stadt, die sich hinter dem Tor befindet, frisches Essen auf dem Tisch steht. Da wird reingehauen, wie die Schweine. Und *zack*: Schon sind die Eltern fette Schweine …

Um ihre Eltern wieder in Menschen zu verwandeln, taucht Chihiro in eine Welt voller Monster und Mythen ein. Da ist der Junge Haku, der ihr gute Tipps gibt und ihr helfen will. Und auf der anderen Seite — mit einem Kampfgewicht von über 300 Kilogramm — haben wir die böse Hexe Yubaba, die ein Badehaus betreibt und irgendwie etwas gegen Menschen hat. In ihrem Badehaus tummeln sich so wunderliche Gestalten, wie sprechende Frösche, Bademeister mit acht Armen oder springende Köpfe.

Die 10-Jährige erlebt viele wundersame Abenteuer, lernt seltsame Gestalten kennen und rettet sogar einen Drachen.

Meinung von

Also, wer mich kennt, der weiß, dass ich auf Comics stehe. Wer mich kennt, weiß aber auch, dass ich Manga und Co. zum Kotzen finde. Diese ganze japanische Scheiß-Comic-Szene hat mir meinen Comic-Markt in Deutschland kaputt gemacht. Aber das ist eine andere Geschichte ...

Na schön, der Film ist nicht schlecht. Die Story ist ein surreales Märchen, das vor Fantasie nur so übersprüht. Pluspunkte. Ich würde es vielleicht nicht gerade meiner 6-jährigen Nichte zeigen, aber für Menschen, die sich ein kindliches und noch wunderbares Gemüt bewahrt haben, ist der Streifen gut. Sofern man über den Manga-Stil hinwegsehen kann. Zum Glück ist er nicht so gezeichnet, wie die Manga-/ Anime-Filme, die ich sonst so gesehen habe. Noch ein Pluspunkt.

Zusammengefasst: Auch wenn es ein Anime ist ... — Irgendwas hat der Film.

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