Filmplakat Blade
8/10

„Ich habe gejagt, ich habe getötet und ich habe es genossen. Du etwa nicht?“ (Blade, 1998)


Blade

Besprechung

In einer stürmischen Nacht 1967 war es, als eine blutverschmierte Schwangere in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die junge Frau konnte noch den kleinen Eric Brooks gebären, ehe sie verstirbt. Der Junge wächst heran und 30 Jahre später sehen wir ihn als gnadenlosen Halbvampir Blade (Wesley Snipes) auf der Jagd nach Vampiren.

Blade ist der legendäre “Daywalker”, der zwar alle Stärken und auch den Blutdurst der Vampire hat, dem jedoch das Tageslicht nichts ausmacht. Als Vampirjäger mit der scharfen Klinge und einem mächtigen Arsenal an Baller-Waffen streift er durch die Lande, um die Wesen zu töten, die seine Mutter umbrachten und ihn zu dem machten, was er ist.

In der Vampir-Welt rumort es aber auch ohne den guten Blade. Da haben wir auf der einen Seite die “echten” Vampire, die als solche geboren wurden und auf der anderen Seite die “Bastarde”, die durch einen Biss zu Blutsaugern wurden. Einer dieser Bastarde, der allglatte Deacon Frost (Stephen Dorff), will a.) die Herrschaft der echten Vampire brechen und b.) die Herrschaft über die wandelnen Blutkonserven, also uns Menschen, übernehmen. Dazu studiert er alte Schriftrollen und erkennt, dass Blade der Schlüssel zu seiner Macht ist. Es gilt also Blade zu fangen. Der Gejagte wird zum Jäger und umgekehrt. Eine wilde Metzelschlacht beginnt.

Meinung von

Schönes Teil, das jedoch immer noch arg an ein B-Movie erinnert. Irgendwie jedenfalls. Die Macher hatten sichtlich ihren Spaß, die Figur des Blade als Martial-Art-Kämpfer umzusetzen. Dazu muss man sagen, dass Wesley Snipes für diese Rolle tatsächlich wie geschaffen ist. Der Mann ist einfach cool.

Lange habe ich mich gewundert, dass es in den Läden den Film als "ab 16"-Version zu kaufen gibt. Wo ist denn dann die 18er-Version? Die gibt es, habe ich mir sagen lassen, nur unterm Ladentisch. Na schön, ich denke, ich bin alt genug, mir auch die 18er-Fassung zu geben. Gesagt, getan. Warum die FSK nun zwei Versionen unterscheiden musste, weiß ich bis heute nicht. Die 18er hat etwa fünf Szenen mehr. Und zwar solche, wo die Vampire mit EDTA (Boah, war ich stolz, dass ich die olle Chemikalie kannte...) vollgepumpt wurden und explodierten. Das sieht dabei so lächerlich aus, dass wohl kaum ein 16-Jähriger davon Albträume bekommen sollte. Naja, die müssen ja auch irgendwie beschäftigt werden bei der FSK ... (Ich suche den Film übrigens immer noch auf DVD!)

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