Filmplakat Being John Malkovich
9/10

„Truth is for suckers, Johnny Boy.“ (Being John Malkovich, 1999)


Being John Malkovich

Besprechung

Craig Schwartz (John Cusack), hauptberuflich erfolgloser Puppenspieler, bekommt im 7½-ten Stock eines Bürohauses einen Job als Büroangestellter. Doch nicht nur der Sitz der Firma ist seltsam: In seinem Büro entdeckt Craig einen Schacht, der direkt in das Gehirn von John Malkovich führt und ihn in die Lage versetzt, für einige Zeit das Leben aus dessen Sicht zu verfolgen. Zusammen mit seiner schönen Kollegin Maxine (Catherine Keener) — an der er auch privat interessiert ist — beginnt er diesen Zugang an Interessierte zu vermieten. Doch Maxine ist mehr an Craigs Frau Lotte (Cameron Diaz) interessiert — aber nur, wenn sie in John Malkovich ist …

Wer nach dieser Zusammenfassung glaubt, der Film sei vollkommen durchgeknallt … hat recht. Wer auf realistische Filme steht, wird diesen Film hassen, aber alle anderen lieben ihn umso mehr, denn die Handlung ist zwar seltsam, wirkt aber nie vollkommen unglaubwürdig. Die Schauspieler — zu meiner Überraschung auch Cameron Diaz — spielen entfesselt und mit sichtbarer Freude an der Selbstironie.

Meinung von

Wer wollte nicht schon einmal jemand anderes sein? In diesem Film erhält ein Angestellter die Möglichkeit, für einige Zeit der Schauspieler John Malkovich zu sein. Ein großer, kleiner Film mit dem richtigen Maß Wahnsinn und hervorragenden Schauspielern.

Being John Malkovich ist ein verrückter Film und denkt die Möglichkeiten der Story konsequent durch. Ständig neue Wendungen und ein brillianter John Malkovich sorgen für kurzweilige Kinounterhaltung mit Anspruch.

Eigenwillig, schräg, großartig. Endlich hatte ein Drehbuchschreiber mal eine wirklich neue Idee und die passenden Schauspieler fanden sich auch.

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