Filmplakat A.I. – Künstliche Intelligenz
4/10

„Ich bin kein Spielzeug.“ (A.I. – Künstliche Intelligenz, 2001)


A.I. – Künstliche Intelligenz

Besprechung

In einer nicht zu fernen Zukunft: Die Polkappen sind geschmolzen, die küstennahen Städte wurden evakuiert. Die technische Entwicklung hat aber große Fortschritte gemacht, so dass nun hochentwickelte Roboter (so genannte Mechas) die Arbeit übernommen haben.

Ein besonders hochentwickeltes Produkt ist “David” (Haley Joel Osment) ein Roboter in Gestalt eines Kindes, das echte Gefühle hat. Ein “David” kommt zu Monica (Frances O’Connor), deren realer Sohn unheilbar krank ist und daher eingefroren wurde. Doch eines Tages kehrt der Sohn geheilt zurück. Und David verliert seine Familie. In ihm wächst der Wunsch, endlich “ein richtiger Junge” zu werden.

Wie Pinocchio macht sich David nun auf eine Reise, um eine gute Fee zu finden, die ihm dabei hilft, menschlich zu werden. Er bekommt bei dieser Suche nur die Unterstützung von Seinesgleichen, den Mechas.

Meinung von

Was für eine schöne Geschichte, mit beeindruckenden Bildern und beeindruckenden Special Effects. Der Film hat nur ein Problem: Die Thematik interessiert mich so überhaupt nicht. Und der Film macht nichts, wirklich gar nichts, um einen Zuschauer für sein Thema zu interessieren. Die Geschichte plätschert so dahin, Haley Joel schaut treuherzig in die Kamera und der Zuschauer gähnt sich eins.

Ursprünglich wollte ja Stanley Kubrick den Film umsetzen. Und — Gott sei's geklagt — hätte er es doch getan. Dann wäre immerhin ein schöner, spannender Film daraus geworden. So wurde es eine zuckersüße Kitsch-Opera, auf die man gern verzichten kann.

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