Filmplakat 7 Zwerge – Männer allein im Wald
1/10

„Mir ist langweilig.“ (7 Zwerge – Männer allein im Wald, 2004)


7 Zwerge – Männer allein im Wald

Besprechung

Die Märchenwelt wird durch einen Fluss in zwei Teile geteilt, das schöne, helle Märchenland und den düsteren Wald. In diesem Wald leben – man ahnt es schon – die sieben Zwerge, die vom griesgrämigen Brummboss (Heinz Hoenig) angeführt werden. Und jetzt müssen wir auch gleich mit dem ersten Vorurteil aufräumen: Die Zwerge, obgleich es der Name suggeriert, sind keinesfalls klein und niedlich, sondern groß und schwer gestört. Besagter Brummboss suchte nämlich nach einem traumatischen Ereignis per Anzeige gleichgesinnte Männer, die ebenfalls ein gestörtes Verhältnis zu Frauen haben. Zusammen versteckten sie sich im tiefen Wald und bildeten diese seltsame Psycho-WG, von der ohne diesen Film zurecht niemals jemand etwas erfahren hätte.

Es kommt aber natürlich, wie es kommen muss: Erst verläuft sich Rotkäppchen (Mavie Hürbiger) in den Wald und verwirrt Bubi (Otto Waalkes) schwer, der hat nämlich als einziger noch nie eine Frau gesehen. Gut, die Damenwelt wird das nicht wirkich bedauern. Und kurz darauf erscheint auch, jetzt halten wir uns langsam mal ans Märchen, Schneewittchen (Cosma Shiva Hagen) auf der Flucht vor der Königin (Nina Hagen). Die schickt natürlich zunächst den Jäger (wie üblich humorfrei: Christian Tramitz). Auch sonst ist der Hofstatt zum Weglaufen: insbesondere der köngliche Adjutant und Friseur Spliss (Hans Werner Olm) und der von schlechten Witzen heimgesuchte Hoffnarr (Atze Schröder).

Da Zwerge und Schneewittchen einen noch schweren Schatten als anderen haben, gelingt es der Königin mit ihren Getreuen, Schneewittchen in einer Tupperdose zu entführen und plant gar gräusliges: Lebenslanges Ondulieren.

Meinung von

Sorry, ich kann aus Scheiße auch kein Gold machen. Wenn Euch also die Inhaltsangabe gelangweilt hat, dann liegt es nicht an mir, sondern daran, dass dieser Film wirklich null Handlung und ebensoviel Humor hat. Manchmal überlegt man sich, wo habe ich diesen Kalauer schon einmal gehört? Von Opa oder standen sie schon in der Bibel? Und die, die man noch nicht gehört hat, verdienen es nicht, ins kollektive Gedächtnis der Menschheit übernommen zu werden. Dieser Film ist so ziemlich das Schlechteste, was jemals von der Filmförderung gefördert wurde und das will was heißen.

Und was sagt Nils? Der Glückliche musste den Film nicht sehen. Die Sau...

hoch